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Brennholzkocher für Nigeria

In vielen Regionen Afrikas wird Holz zum Kochen verwendet, auch in Nigeria. Holz ist in diesem westafrikanischen Land jedoch nicht überall ausreichend vorhanden. Es muss über weite Strecken herangeschafft werden. Aufgrund der damit verbundenen hohen Kosten greifen die Menschen sogar zu Holz aus neuen Aufforstungen, die die Vereinten Nationen durchführen. Doch insbesondere in trockenen Regionen wie hier helfen Wälder, die Abtragung von Böden durch Witterungseinflüsse (Erosion) zu vermindern. Werden Wälder unkontrolliert abgeholzt, so wird die Bodenerosion verstärkt. Ackerfläche geht verloren und Wüsten breiten sich aus. Deshalb ist es wichtig, Wälder zu erhalten. Das wenige verfügbare Holz sollte zudem sparsam verwendet werden. Um den Menschen das zu ermöglichen, stehen spezielle Öfen zur Verfügung. Diese werden als Brennholzkocher bezeichnet. Sie benötigen im Vergleich zu herkömmlichen Öfen viel weniger Holz, so dass sie bis zu 80 Prozent an Energie einsparen. Konkret vermeidet ein Kocher etwa 2 Tonnen CO2.

Ein Brennholzkocher kostet ca. 100 Euro. Die Summe wird durch atmosfair aufgebracht. In Nigeria werden die Öfen für 60 Euro verkauft. Aufgrund der hohen Brennstoffkosten lohnt sich der Kauf eines solchen Ofens schnell. Auch ärmere Familien können ihn sich leisten. Mit den Einnahmen aus dem Verkauf wird die Verbreitung der Öfen gefördert; sie ermöglichen zudem, dass die Öfen, die gegenwärtig noch aus Deutschland eingeführt werden, in Zukunft in Nigeria hergestellt werden können.

Weitere Informationen zum Projekt bekommt ihr hier.

Mit der Sonne kochen

Kochen ohne Strom, Kohle, Kerosin oder Holz – für viele kaum vorstellbar. Doch mit einem Solarkocher gelingt es, Sonnenenergie zu nutzen und damit Wärme zu erzeugen. In 18 Großküchen in Indien ist dies alltägliche Realität. Zehn riesige Parabolspiegel mit futuristischem Design bündeln die Sonnenstrahlen auf einen Wasserkreislauf. Die Hitze verwandelt das Wasser zu Dampf. Mit dem Dampf wird Reis und Gemüse wie in einem Schnellkochtopf gegart.

Durch den Solar erzeugten Wasserdampf werden Dieselkocher in Krankenhäusern, Schulen und religiösen Stätten, ersetzt – mit Hilfe einer raffinierten Technik sogar nach Sonnenuntergang.

Die 18 Großanlagen, die die Partnerorganisation Gadhia Solar bisher gebaut hat, sparen pro Jahr und Anlage zwischen 10 und 200 Tonnen CO2 ein; ein großer Beitrag für Indien, dem  drittgrößten CO2-Produzenten der Welt.

Zusätzlich zu atmosfair ist der Partner GTZ (Gesellschaft für Technische Zusammenarbeit) an dem Projekt beteiligt.

Hier gibt es weitere Informationen zum Projekt.

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