Fietse so weit das Auge reicht!

Die Innenstadt Amsterdams aus dem 17. Jahrhundert wurde ursprünglich für Fußgänger gebaut. Sie werden in Holland Fietse genannt. An das Auto hat damals niemand gedacht und so hat man hier heute als Autofahrer auch schlechte Karten. In den schmalen Straßen und Grachten kommt man mit dem Auto gar nicht durch oder aufgrund der vielen Staus nicht vorwärts. Es gibt kaum Parkplätze und Falschparker werden gnadenlos abgeschleppt.

Wenn verwundert es da, dass die Holländer ziemlich schnell aufs Rad gekommen sind. Fast die Hälfte aller Wege legen die Amsterdamer mit dem Fahrrad zurück. Das Fahrrad ist hier die logischste Art der Fortbewegung – für Schüler wie für Bankdirektoren.

Das ganze funktioniert natürlich vor allem deshalb so gut, weil die Politik sich die Fahrradförderung auf die Fahnen geschrieben hat und es ein super Radwegnetz gibt. Die Radwege in der Stadt haben eine Gesamtlänge von 400 Kilometern. Aber auch die riesigen Fahrradparkhäuser, in denen dein Fahrrad trocken und behütet vor Dieben auf dich wartet, gibt es in Amsterdam an allen wichtigen Knotenpunkten der Stadt. Und für Einheimische und Besucher gibt es Leihfahrräder an jeder Ecke – das, was in anderen Städten als riesige Neuheit gefeiert wird, gibt es hier schon lange. Amsterdam ist eine echte Fahrradstadt!

Partys, buntes multikulturelles Stadtleben neben ruhigen Grachten und dörflichem Charme – auch das ist Amsterdam, die niederländische Hauptstadt. Hast du Lust, auf Clubtour zu gehen? Eine Reisereportage kannst du in fairkehr, der Mitgliederzeitschrift des VCD lesen. Zum Artikel

Wenn dich der riesige Hafen Amsterdams interessiert, kannst du einen virtuellen Rundgang unternehmen. Zur Webpage