BMX ist die Abkürzung für Bicycle MotoCross (das X steht für das englische cross, da das X wie ein Kreuz aussieht). Entstanden ist das BMX-Rad als sich Jugendliche in den USA für den Motocross-Sport interessierten und sich entweder keine Maschine leisten konnten oder schlicht zu jung dafür waren. Kleine Fahrräder wurden mit Motorradlenkern ausgestattet und bekamen eine entsprechende Bereifung.
Ein BMX-Fahrrad habt ihr bestimmt schon einmal gesehen. Es hat kleine Räder und sogenannte Pegs (englisch für Fußraste), die an die Achsen der Laufräder geschraubt sind. Die BMX-Fahrer brauchen diese für ihre Tricks.
Es gibt beim BMX-Sport zwei verschiedene Disziplinen: Race und Freestyle.
Interview mit BMX-Fahrer René Jansen, 28
René fährt seit 1994 BMX und hat schon einige Preise gewonnen: Süddeutscher Meister Minirampe, 8. Platz Deutsche Meisterschaft 2004 Pro Street, 3. Platz Lumberjack 2004 Pro Street sowie viele vordere Plätze bei nationalen Wettbewerben.
FahrRad!: Wie bist du damals zum BMX-fahren gekommen?
René: Durch einen Freund, der sich damals ein BMX-Rad gekauft hat. Ich fand es so faszinierend mit dem Rad zu fahren, dass ich unbedingt auch eins haben wollte.
FahrRad!: Wie hast du dir denn dein erstes Rad finanziert?
René: Wie das als Jugendlicher halt so ist. Ich habe angefangen in den Ferien zu arbeiten. Aber nur so lange, bis ich das Geld für mein BMX-Rad zusammen hatte. Dann war mir die Zeit zu kostbar, und ich bin lieber mit meinen BMX-Rad durch die Gegend gefahren.
FahrRad!: Was fasziniert dich nach so vielen Jahren?
René: Zuerst einmal der sportliche Aspekt: Es ist einfach ein unglaubliches Gefühl, mit Freunden zusammen BMX zu fahren – wobei das Gefühl der Zugehörigkeit sicherlich auch nicht zu verachten ist. Wenn man mit seinem BMX-Rad an einem fremden Ort ankommt und dort Gleichgesinnte trifft, spürt man direkt ein Gefühl der Freundschaft oder Zugehörigkeit.
FahrRad!: Warum gerade BMX?
René: Das ist eine gute Frage – wegen E.T.!




