BMX

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BMX ist die Abkürzung für Bicycle MotoCross (das X steht für das englische cross, da das X wie ein Kreuz aussieht). Entstanden ist das BMX-Rad, als sich Jugendliche in den USA für den Motocross-Sport interessierten und sich entweder keine Maschine leisten konnten oder schlicht zu jung dafür waren. Kleine Fahrräder wurden mit Motorradlenkern ausgestattet und bekamen eine entsprechende Bereifung.

Ein BMX-Fahrrad habt ihr bestimmt schon einmal gesehen. Es hat kleine Räder und sogenannte Pegs (englisch für Fußraste), die an die Achsen der Laufräder geschraubt sind. Die BMX-Fahrer brauchen diese für ihre Tricks.

Es gibt beim BMX-Sport zwei verschiedene Disziplinen: Race und Freestyle.

Race: Das sind Rennen auf anspruchsvollen Bahnen, mit technisch schwierig zu fahrenden Hindernissen und betonierten Kurven. Heute ist die Anzahl der Bahnen in Deutschland zwar nicht mehr so hoch wie in der Blütezeit des BMX-Sports Mitte der 1980er Jahre, aber die bestehenden Anlagen zeichnen sich durch einen hohen Anspruch und ständige Weiterentwicklung aus. Anlagen gibt es zum Beispiel in Kolbermoor, Betzingen, Königsbrunn, Weilheim, Weiterstadt, Bremen, Bispingen und Schwedt.

Freestyle: Darunter versteht man das sogenannte freie Fahren mit dem BMX-Rad, bei dem es nur noch um die Tricks, den dazu benötigten Mut und die Geschick­lich­keit geht und nicht mehr nur um die Geschwindigkeit.