Was passiert nach 2012?
Die einen sind stolz auf die Erfolge, die anderen meinen, dass sei noch viel zu wenig. Aber sicher ist: 2012, wenn die Vereinbarungen des Kyoto-Protokolls sozusagen auslaufen, muss der Klimaschutz weitergehen. Kyoto-Protokoll und Klimaziele auf nationaler Ebene oder in der EU sind sicherlich ein guter Schritt. Doch was passiert nach 2012? Die Europäische Union hat die weltweit ersten verbindlichen Vorgaben für die Zeit nach Auslaufen des Kyoto-Protokolls beschlossen und verpflichtet sich auch ohne den Rest der Welt, den Ausstoß von Treibhausgasen bis 2020 um mindestens 20 Prozent zu reduzieren. Dies soll dazu beitragen, die Erderwärmung auf zwei Grad zu begrenzen. Falls es ein neues weltweites Klimaabkommen gibt, ist die EU auch zur Senkung ihrer Treibhausgase um bis zu 30 Prozent im Vergleich zu 1990 bereit. Auch hierfür sollen die EU-Staaten einen unterschiedlich hohen Beitrag leisten. So hat Deutschland zum Beispiel zugesagt, seine Treibhausgasemissionen um 40 Prozent zu reduzieren.
Rangliste Klimasünder gestaffelt nach Gesamt-Menge CO2-Ausstoß:
- China(Ohne Hongkong), 6028 Mio. Tonnen/Jahr
- Vereinigte Staaten, 5769 Mio. Tonnen/Jahr
- Russische Föderation, 1587 Mio. Tonnen/Jahr
- Indien, 1324 Mio. Tonnen/Jahr
- Japan, 1236 Mio. Tonnen/Jahr
- Deutschland, 798 Mio. Tonnen/Jahr
- Kanada, 573 Mio. Tonnen/Jahr
- Vereinigtes Königreich, 523 Mio. Tonnen/Jahr
- Republik Korea, 489 Mio. Tonnen/Jahr
- Iran, Islamische Republik, 466 Mio. Tonnen/Jahr
Quelle: Internationale Energie Agentur




